Mama Blog mit Hund, Katze und Familienchaos

Willkommen im gelebten Chaos

Kennst du dieses Gefühl, wenn Kinder, Hund und Katzen gleichzeitig etwas von dir wollen während du eigentlich nur in Ruhe deinen Kaffee trinken möchtest? Willkommen in meinem Alltag! Ich bin Mama von zwei Wirbelwinden, Frauchen einer tauben Französischen Bulldogge und gleich dreifache Katzenmama. Nebenbei absolviere ich gerade meine Umschulung zur Kauffrau im E-Commerce. Klingt nach viel? Ist es auch. Aber genau dieses Chaos macht unser Leben bunt, lebendig und absolut liebenswert.

Auf Pfotenpower und Pausenbrot nehme ich dich mit in unser Familienchaos zwischen Schulbrote schmieren, Tierhaare aufsaugen, Hausaufgaben meistern und Lachanfällen, die jede Katastrophe wieder kleiner macht. Hier findest du ehrliche Geschichten, praktische Tipps und vor allem eins: Humor. Denn ohne den geht hier gar nichts.

Familienchaos zwischen Liebe und Wahnsinn

Meine Kinder sind 7 und 9 Jahre alt und besuchen die 2. und 3. Klasse. Das klingt erstmal ganz normal – wäre da nicht der Wirbelwind-Faktor. Mein Sohn, 9, lebt mit einer leichten Autismus-Spektrum-Störung (ASS) und überrascht mich täglich mit seiner ganz eigenen Sicht auf die Welt. Meine Tochter 7, hat die Rolle der kleinen Rebellin übernommen. Kein Wunder, sie wurde etwas zu früh eingeschult und testet nun regelmäßig die Grenzen in der Schule und Zuhause.

Zwischen Liebe und Wahnsinn schwankt unser Alltag ständig. Es gibt Tage, an denen ich mir sicher bin: „Heute habe ich alles im Griff.“ Und dann gibt es die anderen Tage, an denen das Pausenbrot schon auf dem Boden landet, bevor es überhaupt in die Brotdose gewandert ist meistens dank Katze oder Hund.

Schule, Umschulung und gemeinsame Familienmomente unter einen Hut zu bringen, fühlt sich manchmal an wie Jonglieren mit drei brennenden Fackeln. Doch genau in diesen turbulenten Augenblicken entstehen die Geschichten, die ich hier mit euch teilen möchte. Denn auch wenn wir stolpern, Tränen fließen oder Chaos regiert – am Ende finden wir immer zurück zu den kleinen, schönen Momenten, die unseren Alltag so wertvoll machen.

Pfotenpower im Doppelpack: Hund und Katzen

Und dann wären da noch die Tiere, ohne sie wäre unser Alltag zwar ruhiger, aber auch nur halb so schön.

Abby, unsere Französische Bulldogge, ist inzwischen neun Jahre alt. Mit vier Jahren kam sie zu uns und obwohl die Züchterin uns gleich sagte, dass sie taub sei, war es Liebe auf den ersten Blick. Anfangs war das eine Herausforderung, heute ist es einfach nur Alltag. Dank eines Vibrationshalsbands haben wir unsere eigene Art der Kommunikation gefunden. Abby reagiert großartig darauf, und manchmal habe ich das Gefühl, sie könne ohnehin meine Gedanken lesen.

Dazu kommen unsere drei Katzen:
Jerry: Unser zwölfjähriger Senior ist verschmust, anhänglich und eindeutig auf mich fixiert. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, Abby auszustechen, und legt sich demonstrativ auf meinen Schoß, sobald sie Aufmerksamkeit möchte.

Luci: Eine zweijährige rote Katzendame, ist beobachtend, eigensinnig – und gleichzeitig unglaublich verschmust.

Bowser: Luci´s Bruder, ist das genaue Gegenteil: verrückt, draufgängerisch und manchmal mehr Hund als Katze. Regelmäßig bringt er mir kleine Geschenke in Form von Mäusen, meckert lautstark, wenn ihm etwas nicht passt, und begleitet Abby und mich sogar beim Gassigehen.

Unser Zusammenleben funktioniert erstaunlich gut – meistens jedenfalls. Klar, Jerry und Abby liefern sich hin und wieder kleine Machtkämpfe um meinen Schoß, doch genau das macht es so herrlich amüsant

Zwischen Pausenbrot und Pfoten abdrücken ,unser Alltag

Stell dir vor: Ich schmiere morgens ein Pausenbrot, während Abby daneben steht und hofft, dass etwas runterfällt. Gleichzeitig springt Bowser auf den Tisch, Luci schaut kritisch zu, und Jerry legt sich gemütlich auf meinen Schoß, genau in dem Moment, in dem ich eigentlich aufstehen müsste.

Die Kinder lernen gerade, dass Tiere sich zurückziehen, wenn man laut oder ungeduldig ist. Die Zauberformel lautet: ruhig und lieb bleiben. Ganz ehrlich, mir selbst gelingt das nicht immer. Wie in diesem Moment, wo ich laut geworden bin, und prompt bekam ich die Erziehungs-Lektion zurück: ‚Mama, ich dachte, wir sollen ruhig und lieb mit den Tieren umgehen?‘ „Tja, erwischt.“

So entstehen Szenen, die manchmal an einen Cartoon erinnern: Hund sabbert neben der Brotdose, Katze jagt durchs Wohnzimmer, während die Kinder gleichzeitig noch ihre Schulsachen suchen. Und trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb ist es genau dieser bunte Alltag, den ich nicht missen möchte.

Praktische Tipps aus unserem Chaos

Auch wenn ich keine Patentrezepte habe, gibt es ein paar Dinge, die unseren Alltag erleichtern – vielleicht helfen sie auch dir:

  1. Brotdose schon am Abend Vorbereiten: das spart morgens jede Menge Zeit und Nerven
  2. Geduld lernen mit Kindern & Tieren: Ich sage mir oft: „Es sind Kinder, keine kleinen Erwachsenen. Und es sind Tiere, keine Maschinen. Das macht vieles leichter.
  3. Mini-Auszeiten: Schon fünf Minuten mit Kaffee und geschlossenen Augen wirken wahre Wunder. Während die Kinder in ihren Zimmern beschäftigt sind, gönne ich mir einen Moment Ruhe.

FAQ – Häufige Fragen aus dem Familienalltag

Wie klappt das Leben mit Kindern und Haustieren?
Kurz gesagt: chaotisch, aber wunderschön. Es braucht klare Regeln, Geduld und Humor. Kinder lernen durch Tiere Verantwortung und Rücksicht und Tiere profitieren von der Nähe und Energie der Kinder.

Wie erzieht man Kinder im Umgang mit Tieren?
Am besten durch das Vorleben. Wenn Kinder sehen, dass ich ruhig und liebevoll mit Hund und Katze umgehe, machen sie es nach. Belohnung statt Strafe gilt für beide Kinder und Tiere.

Kann ein tauber Hund ein Familienhund sein?
Ja, absolut! Mit Geduld und alternativen Kommunikationswegen, etwa über ein Vibrationshalsband oder Handzeichen, funktioniert das hervorragend. Außerdem nimmt sie die Lautstärke gar nicht wahr und ist dadurch tiefenentspannt und ausgeruht. Abby beweist mir jeden Tag aufs Neue, dass Taubheit kein Hindernis ist.

Welche Pausenbrot-Ideen funktionieren wirklich?
Alles, was unkompliziert ist und den Kindern schmeckt: Wraps, belegte Brötchen, kleine Snacks wie Käsewürfel. Weniger ist oft mehr und besser, als wenn alles unberührt zurückkommt.

Fazit: Chaos ist das neue Normal

„Pfotenpower und Pausenbrot“ ist kein Hochglanzmagazin, sondern ein ehrlicher Blick in unseren Familienalltag voller Liebe, Wahnsinn und Humor. Bei uns läuft nicht alles perfekt, aber genau das macht unser Leben einzigartig.

Wenn du also Lust hast, dich wiederzufinden, mitzulachen oder vielleicht den einen oder anderen Tipp mitzunehmen, bist du hier genau richtig. Denn ob Pausenbrot oder Pfotenpower, gemeinsam wird’s leichter.

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